Samstag, 16. Februar 2013

Aktuelle Steuertipps Februar 2013

Liebe Mandantin, lieber Mandant,

Künstlersozialabgaben sind auch fällig, wenn Sie Ihre Internetseite neu gestalten lassen - sofern der Leistungserbringer eine natürliche Person ist. (Leistungen von GmbHs sind nicht künstlersozialabgabepflichtig.) 

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Warum Sie Rechnungen für Internet-Design aufteilen sollten


Wenn ein Arbeitnehmer von Ihnen mit seinem privaten Auto auf der Fahrt in die Arbeit einen Unfall hat und das Auto unrepariert verkauft, kann er seinen Schaden unter Umständen gar nicht geltend machen. Denn absetzbar ist nur der Unterschied zwischen einem rechnerisch ermittelten Buchwert vor dem Unfall und dem Verkaufserlös. 

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Zuschläge für Nacht-, Sonntags-, und Feiertagsarbeit sind in gewissen Grenzen steuerfrei (§ 3b EStG). Ein Zuschlag setzt aber voraus, dass überhaupt ein Grundlohn bezahlt wird. 

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Mit dem Thema "Betriebliche Altersvorsorge" (= BAV) können Versicherungsvermittler hervorragend verdienen. Denn der Begriff "Experte für BAV" ist nicht geschützt. Ein Lieblingskind der "Experten" ist die Unterstützungs­kasse. Bisweilen wird behauptet, Einzahlungen in Unterstützungskassen (= U-Kassen) seien in unbegrenzter Höhe als Betriebsausgabe abzugsfähig. 

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Geplante Anschaffungen können Sie bis zu drei Jahre vorher schon mit 40 Prozent von Ihrem Gewinn abziehen (sog. Investitionsabzugsbetrag - IAB -  nach § 7 g EStG). Damit das Finanzamt nachprüfen kann, ob Sie auch wirklich kaufen, was Sie ursprünglich geplant haben, müssen Sie die geplante Investition hinsichtlich der "betriebsinternen Bestimmung" präzisieren. 

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Wie die Financial Times Deutschland (17. September 2012) recherchiert hat, leiten die Erbschaftssteuer-Finanzämter Kontrollmitteilungen an die Ein­kommenssteuer-Kollegen weiter, wenn Kapitalvermögen von mehr als 50.000 Euro vererbt wurde (vgl. Ländererlass v. 21.06.12, BStBl. I 12, 712). 

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Falls Sie über eines der Themen mit mir sprechen möchten, dann rufen Sie mich einfach an.
Herzliche Grüße
Dipl. -Kfm. Alfred Gesierich
Steuerberater für Gilching

Donnerstag, 24. Januar 2013

Basiszins 2013 nach §203 BewG am 2.1.2013 veröffentlicht - schon wieder steigende Erbschaftsteuerwerte!

Bei der Unternehmensnachfolge wird die Bewertung eines Betriebs standardmäßig nach einem "vereinfachten Ertragswertverfahren" durchgeführt, in dem der Basiszins nach §203 Bewertungsgesetz (nicht zu verwechseln mit dem EZB-Basiszins) eine wichtige Rolle spielt. Für 2013 beträgt dieser amtlich festgelegte Zinssatz 2,04 Prozent. Das gab das Bundesfinanzministerium am 2.1.2013 bekannt.  

Das Unerfreuliche: Je niedriger dieser Basiszins, desto höher der steuerliche Unternehmenswert. Denn der Multiplikator ist: 1 / (Basiszins + 4,5 Prozent Zuschlag), im Jahr 2013 also 1/(2,04%+4,5%).


Das bedeutet, dass Ihr Betrieb in den Augen des Finanzamtes im Jahre 2013 das 15,29-Fache des durchschnittlichen Jahresertrags wert sein soll. (1 geteilt durch 0,654) Das ist natürlich Unfug, denn kein Mensch würde für ein Unternehmen, das im Durchschnitt 200.000 Euro Gewinn abwirft, 3,05 Mio. Euro bezahlen. Man wird also in der Praxis nicht darum herum kommen, bei wertvollen Betrieben ein besonderes Gutachten zu bestellen. 


Herzliche Grüße
Dipl. -Kfm. Alfred Gesierich
Steuerberater für Gilching 



Hier der Link zum Basiszins von 2014:
http://steuerinfo.blogspot.de/2014/01/basiszins-2014-nach-203-bewg-am-212014.html
 

Samstag, 12. Januar 2013

Aktuelle Steuertipps Januar 2013

Liebe Mandantin, lieber Mandant,

Mandanten, die ihre Umsatzsteuervoranmeldungen selber per ELSTER abgeben, müssen sich 2013 auf Neuerungen einstellen: Sie müssen nun ein Authentifizierungs-Verfahren durchlaufen, ohne das ab 2013 keine Voranmeldungen mehr abgegeben werden können. Das gilt auch für Lohnsteuer-Voranmeldungen.

lesen Sie mehr dazu hier:
Steuer-Voranmeldungen nur noch mit Authentifizierung



Die Reform der Minijobs zum 1. Januar 2013 hat drei Kernpunkte: 1. Die Anhebung der Minijob-Grenze von 400 auf 450 Euro. 2. Die Anpassung der “Gleitzone” von bisher 400,01 bis 800,00 auf künftig 450,01 Euro bis 850,00 Euro Arbeitslohn und 3. die Umkehrung der Rentenversicherungsoption für alle neu aufgenommenen Minijobs und alle, die ab Januar 2013 auf 400,01 bis maximal 450 Euro erhöht werden.

lesen Sie mehr dazu hier:
Minijob-Grenze wird ab 2013 auf 450 Euro angehoben



Der Begriff Arbeitsessen wird häufig verwendet, wenn der Chef mit seinen Mitarbeitern zum Essen geht oder mehrere Mitarbeiter auf Firmenkosten miteinander zum Essen gehen. Genau definiert ist der Begriff freilich nirgends. Lediglich in R 19.5 Abs. 2 Satz 6 LStR wird ausgeführt, dass ein Arbeitsessen keine Betriebsveranstaltung ist. Damit fällt die Möglichkeit weg, die Lohnsteuer mit 25 Prozent zu pauschalieren. Im Folgenden ein paar wichtige Hinweise zum Thema Arbeitsessen.

lesen Sie mehr dazu hier:
Was Sie über Arbeitsessen wissen sollten



In bestimmten Branchen (s. unten) muss ein neuer Arbeitnehmer noch vor Arbeitsaufnahme per Sofortmeldung (gegebenenfalls übers Internet) angemeldet werden. Das gilt auch dann, wenn zu dieser Zeit in Ihrer Steuerkanzlei niemand mehr arbeitet (zum Beispiel am Wochenende oder nachts). Bei Arbeitsantritt vor Anmeldung können Bußgelder von 750 Euro pro Arbeitnehmer anfallen. Tipp: Es gibt mittlerweile sogar eine iPhone-App für die Sofortmeldung.

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Welche Arbeitnehmer Sie sofort anmelden müssen



Was ist der Unterschied zwischen Abschlag, Vorschuss und Arbeitgeberdarlehen?Vorschuss: Das ist eine Vorauszahlung auf künftige Arbeitsleistung. Beispiel: Der Mitarbeiter bekommt schon im Januar das Februar-Gehalt vorausgezahlt. Folge: Lohnsteuer und Sozialversicherung müssen schon im Januar abgezogen werden.

lesen Sie mehr dazu hier:
Gehaltsabrechnung: Was sind Abschlag, Vorschuss, Darlehen?



Falls Sie über eines der Themen mit mir sprechen möchten, dann rufen Sie mich einfach an.


Herzliche Grüße
Dipl. -Kfm. Alfred Gesierich
Steuerberater für Gilching

Sonntag, 16. Dezember 2012

Aktuelle Steuertipps Dezember 2012

Liebe Mandantin, lieber Mandant,

immer wieder versuchen Finanzbeamte, den Betriebsausgabenabzug für Geschäftsreisen zu streichen, weil die Mitnahme des Ehepartners oder Lebens­gefährten darauf hindeute, dass die Reise doch eher eine private Urlaubs­reise gewesen sei. Nun hat erstmals das oberste Steuergericht entschieden, dass dem nicht so ist.

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Der Rosenheimer Notar und Nachfolge-Experte Dr. Sebastian Spiegelberger hat in seinem Buch "Unternehmensnachfolge" folgende Daten zur familien-internen Unternehmens-Nachfolge ermittelt:

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Wer überwiegend exportiert, der hat in der Regel jeden Monat einen Vorsteuer-Überschuss. Wenn Sie im Jahr 2012 einen Vorsteuer-Überschuss von mehr als 7.500 Euro hatten, müssen Sie die Januar-Voranmeldung bis 10. Februar abgeben oder bis dahin einen Antrag auf Dauerfristverlängerung stellen, um den monatlichen Voranmeldungszeitraum beizubehalten.

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Bezahlen Sie einem Mitarbeiter den Führerschein, können Sie das stets als Betriebsausgabe absetzen. Falls es sich aber dabei um den Pkw- oder Motorrad-Schein handelt, muss der Arbeitnehmer den Betrag im Gegenzug als "geldwerten Vorteil" versteuern.

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Folgendes ist eine merkwürdige Konstellation, die aber in der Praxis immer wieder auftritt: Zum Beispiel die Ehefrau kauft ein Mietshaus, aber den Kredit zu dessen Finanzierung nimmt der Ehemann auf. Das Finanzamt gab sich in solchen Fällen häufig wenig kulant. Die Frau könne die Schulden bzw. die Schuldzinsen nicht absetzen, weil sie den Kredit nicht aufgenommen habe. Der Mann könne die Zinsen auch nicht absetzen, weil er keine Mieteinkünfte habe.

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Ein Fünftel für Kosten für Gartengestaltung bzw. Gartenpflege ersetzt Ihnen der Staat innerhalb der Grenzen des § 35a EStG (siehe unten). Allerdings müssen Sie unterscheiden, ob die Maßnahmen als "haushaltsnahe Dienstleistungen" oder als "Handwerkerleistung" gelten.

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Manche Betriebe sind nicht zu 100 Prozent sattelfest, was die korrekte Ausstellung von Schlussrechnungen angeht. Doch das kann teuer werden: Wer auf Rechnungen doppelt Mehrwertsteuer ausweist, schuldet sie auch doppelt. Oder: Man macht sich schadensersatzpflichtig, weil der Kunde nicht den vollen Vorsteuerabzug hat. Eine GmbH musste jüngst wegen dieser Fehler 2,65 Millionen Umsatzsteuer plus 450.000 Euro Zinsen nachzahlen. (BFH, 19.03.09, V R 48/07, DStR 2009, 1144)

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Die meisten Unternehmer nutzen ihren Geschäftswagen gemischt: teils privat und teils betrieblich. Was ist, wenn Ihr Firmenwagen auf einer Privatfahrt gestohlen wird? Dann ist eine Vollkasko-Leistung nur in Höhe der betrieb­lichen Nutzung Betriebseinnahme. (BFH, 20.11.03, IV R 31/02, DStR 2004, 414)

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Herzliche Grüße
Dipl. -Kfm. Alfred Gesierich

Freitag, 12. Oktober 2012

Aktuelle Steuertipps September 2012


Liebe Mandantin, lieber Mandant,

Rabatte werden bei der Ein-Prozent-Regelung für die private Dienst­wagennutzung nicht berücksichtigt. Dies und die Tatsache, dass vor allem bei Gebrauchtwagen der steuerpflichtige „geldwerte Vorteil“ viel zu hoch sei, wird immer wider bemängelt. Nun wird sich erstmals der Bundesfinanzhof, das oberste deutsche Steuergericht, mit dem Thema beschäftigen (Az VI R 51/11).

 


 

Immer wieder taucht die Frage auf, ob eine steuerbefreite Leistung auf die andere angerechnet werden muss. Die meisten können jedoch parallel nebeneinander gewährt werden.


 

Lieferungen in ein anderes EU-Land sind umsatzsteuerfrei, wenn sicher ist, dass die Ware tatsächlich dorthin gelangt. Das ist immer dann unproblematisch, wenn man die Ware selbst transportiert oder einer ordentlich arbeitenden Spedition übergibt. Kritisch sind meist die so genannten „Abhol­fälle“.


 

Bei Online-Bestellungen wird oftmals der Name des bestellenden Mitarbeiters abgefragt. Manchmal taucht dieser dann an kurioser Position in der Rechnungsadresse wieder auf.


 

Geringwertige Wirtschaftsgüter liegen nur dann vor, wenn sie selbstständig nutzbar sind. Das ist bei Toner für einen Drucker oder Kopierer nicht der Fall. Das können Sie also als Verbrauchsmaterial sofort in den Aufwand buchen.

 

lesen Sie mehr dazu hier:
Toner ist auch über 150 Euro kein GWG

Bisweilen liest man in der Presse Sätze wie diesen: „Dem Anleger wird nicht nur Steuerhinterziehung vorgeworfen, sondern in einigen Fällen sogar Steuerbetrug.“ Aus deutscher Sicht ist dieser Satz barer Unsinn, denn es gibt im deutschen Strafgesetzbuch keinen Steuerbetrug.

 


 

Haushaltsnahe Dienstleistungen kann man bis zur Obergrenze von 20.000 Euro in Höhe von 20 Prozent direkt von der Einkommenssteuerschuld abziehen. (§ 35a Abs. 2 EStG)


 

Zinslose Darlehen können bei nicht verheirateten Paaren zur üblen Steuerfalle werden. Beispiel: Klaus leiht seiner Freundin 200.000 Euro zinslos auf zehn Jahre fest zum Hausbau. Das Finanzamt sieht darin eine Schenkung. Es rechnet wie folgt:

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Wilde Ehen - wilde Steuerbescheide ...

 

 

Herzlichst,

Ihr Alfred Gesierich

Aktuelle Steuertipps Oktober 2012


Liebe Mandantin, lieber Mandant,

Rechnungen können schon seit 1. Juli 2011 auch per E-Mail verschickt werden. Für Unsicherheit sorgte bisher die Bestimmung im Gesetz, der Unternehmer müsse ein „innerbetriebliches Kontrollverfahren“ (Im Folgenden: IKV) zur Rechnungsprüfung einrichten. Damit war die Befürchtung verbunden, dass bei einem fehlenden IKV das Finanzamt womöglich den Vorsteuer­abzug aus E-Mail-Rechnungen streichen könnte.


 

Die Analyse der Bewegungen eines Geschäftskontos ist für die Bank eine wichtige Erkenntnisquelle, zumal sie diese nutzen kann, ohne dass Sie etwas darüber erfahren und ohne dass Sie es beeinflussen können.


 

Die Künstlersozialabgabe ist eigentlich eine gute Erfindung, weil sie Künstlern einen Zugang zur Kranken- und Rentenversicherung ermöglicht. Höchst fragwürdig ist allerdings das Prinzip, dass Unternehmen auch für Leistungen Künstlersozialabgabe zahlen müssen, bei denen der „Künstler“ längst versichert ist und durch die Abgabe auch keinen weiteren Schutz erlangt.


 

Mit der Abschreibung eines Anlageguts können Sie ab Übergang des wirtschaftlichen Eigentums beginnen. Dafür ist in aller Regel der Besitzübergang ausreichend. Bei komplexen Anlagen reicht das allerdings nicht. Hier muss noch ein Abnahmeprotokoll hinzukommen, das die fehlerfreie Funktion der Anlage dokumentiert.


 

Wer Gewinne macht, muss sie versteuern. Verluste kann man hingegen nur absetzen, wenn man auf Dauer zumindest die Absicht hat, Gewinne zu machen. Meist schaut das Finanzamt bei Verlusten maximal fünf Jahre lang zu. Dann erklärt das Finanzamt den Betrieb zum Hobby („Liebhaberei­betrieb“) und erkennt die Verluste nicht mehr an.


 

Viele private Krankenversicherer werben für den Abschluss einer Zusatzversicherung, die für eine garantierte Beitragssenkung im Alter sorgt. Ein 35-Jähriger zahlt zum Beispiel 50 Euro Zusatzbeitrag und sein Krankenversicherungsbeitrag sinkt dafür - ab Alter 65 - um 180 Euro.

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"Vorsorgetarife"sind eine Mogelpackung
 

Donnerstag, 23. August 2012

Aktuelle Steuertipps August 2012


Liebe Leser,

Die Steuersparbranche hat sich ein neues Gestaltungsmodell ausgedacht. Man beteiligt sich an einer ausländischen Personengesellschaft, die Gold in großen Mengen kauft. Den Beteiligten werden sofort hohe Verluste zugewiesen, die durch Verbuchung der Goldeinkäufe als „Materialaufwand“ entstehen. Diese Verluste reduzieren den deutschen Steuersatz durch den „negativen Progressionsvorbehalt“ erheblich – im Extremfall sogar auf Null.

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Je länger man ein Auto least, umso niedriger sind in aller Regel die monat­lichen Leasingraten. Denn der Wertverlust eines Autos ist am Anfang hoch und sinkt im Laufe der Zeit immer stärker ab. Bei einem längeren Leasingzeitraum flacht sich somit die Wertverlust-Kurve ab - dem folgen die Leasing­raten.

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Wer umsatzsteuerfrei in andere EU-Länder exportieren will, muss nach­weisen, dass die Ware dorthin gelangt ist. Zum 1. Januar 2012 wurde der Gesetzes­wortlaut zwar verschärft. Das ist aber mittlerweile durch das BMF-Schreiben vom 1. Juni 2012 vorerst wieder zurückgenommen worden. Insbesondere wurden folgende zwei Nachweismöglichkeiten zunächst wieder ausdrücklich erlaubt:

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Bei der Vermietung von Gewerbeflächen wird meist eine umsatzsteuerpflichtige Miete vereinbart. Dem Mieter entstehen keine Zusatzkosten, weil er die Mehrwertsteuer als Vorsteuer absetzen kann. Der Vermieter erreicht durch die Option zur Umsatzsteuer, den Vorsteuerabzug für Betriebskosten und Reparaturen

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Herzlichst,


Alfred Gesierich